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Soraya Alekozei – Sie konnten mich nicht töten

Sie konnten mich nicht tötenAmazonSoraya Alekozei
Sie konnten mich nicht töten
(Biographien und Erinnerungen)

Rezensionen

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Soraya Alekozei war in Afghanistan, weil sie an die Mission - das Gute in der \r\nSache glaubt, aber nicht in blindem Gehorsam, sondern aus Überzeugung \r\n(was sich auch durch ihr persönliches Engagement in der freundschaftlichen \r\nAuseinandersetzung mit der einheimischen Bevölkerung zeigt) und sie sich \r\nselbstkritisch hinterfragt.\r\nAlekozei ist in ihrer Offenheit, ihrer Angst, aber noch mehr mit ihrem Mut, \r\nihrer Aufopferung für Kameraden und ihrenBeruf - und ganz besonders in \r\nihrer Bescheidenheit eine Heldin.\r\nDieses Buch sollte Pflichtlektüre für alle sein, die sich ernsthaft für die \r\nErlebnisse unserer Soldaten in diesem Krieg in Afghanistan interessieren. \r\nUnd vor allem für die „wenigen“ die unsere Teilnahme beschlossen haben! Es \r\nist keine Geschichte über „Helden des Krieges“ sondern schildert \r\neindrucksvoll das tägliche Leben/Überleben in diesem Kampfeinsatz. \r\nGlücklicherweise kommt hier auch der „Mensch“ mit all seinen Problemen \r\nund Gefühlen, neben der Aufgabe als Soldat zu funktionieren, nicht zu kurz. \r\nDanke für`s menscheln. Vielleicht trägt dieses Buch dazu bei, das den \r\nSoldaten im Einsatz etwas mehr Anerkennung und Verständnis entgegen \r\ngebracht wird, als das leider bis in höchste Ebenen unseres Staates des \r\nöfteren der Fall ist.\r\n\r\nDies ist eine eindrucksvolle Darstellung der Erlebnisse und Nachwirkungen \r\naus Afghanistan-Einsätzen deutscher Soldaten. Insgesamt wird sehr \r\neindringlich geschildert, dass dieser "Einsatz" tatsächlich die gesamte \r\nGesellschaft angeht.\r\nDer Titel hätte nicht besser gewählt werden können. Es ist nicht nur der \r\nKrieg der Soldaten u. zivile Helfer in Afghanistan, sondern vor allem der \r\nKrieg derer, die ihn beschlossen haben und uns entsenden. Die Soldaten sind \r\nnur das ausführende Organ.\r\nHerausgekommen ist ein Buch mit erschütternden und aufrüttelnden \r\nZeugnissen, die alle eine Erfahrung eint: die Soldaten, wenn sie von ihren \r\nschwierigen Auslandseinsätzen zurückkommen, die eine von der Mehrheit \r\ndes Volkes gewählte Regierung unterschiedlicher Farbkoalitionen in den \r\nvergangenen fast zwei Jahrzehnten beschlossen hatte, stoßen bei der \r\nBevölkerung auf wenig Gehör. Ihre Erfahrungen, ihre Verletzungen an Leib \r\nund Seele, werden in der Öffentlichkeit aber auch in der Politik verdrängt.\r\n

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