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Die 10 beliebtesten Bücher der Community

  1. Sophie Kinsella: Kein Kuss unter dieser Nummer Bewertung 9,20
  2. Ken Follett: Die Säulen der Erde Bewertung 9,00
  3. Stieg Larsson: Verblendung Bewertung 8,92
  4. Suzanne Collins: Die Tribute von Panem. Gefährliche Liebe Bewertung 8,83
  5. Andreas Eschbach: Das Jesus-Video Bewertung 8,75
  6. Suzanne Collins: Die Tribute von Panem 1. Tödliche Spiele Bewertung 8,63
  7. Stieg Larsson: Verdammnis Bewertung 8,50
  8. Luca Di Fulvio: Der Junge, der Träume schenkte Bewertung 8,50
  9. Dan Brown: Illuminati Bewertung 8,44
  10. Adena Halpern: Die zehn besten Tage meines Lebens Bewertung 8,40

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Die letzten 5 Rezensionen

  • Cara Nicoletti
    Yummi Books! In 50 Rezepten durch die Weltliteratur
    (Romane und Erzählungen)

    MaggyGray (Bewertung 10,00)

    Es passiert nicht oft, dass mich ein Buch persönlich so berührt, dass ich es nur in mal mehr mal weniger großen Happen lesen kann. "Yummi Books" ist so ein Buch. Man darf nicht den Fehler machen und ein reines Kochbuch erwarten, denn dann wird man höchstwahrscheinlich enttäuscht werden. Vielmehr schreibt hier Cara Nicoletti über ihre zwei großen Leidenschaften: das Lesen und das Kochen. Sie unterteilt ihr Buch in drei Abschnitte, ihre Kindheit, Jugend und das Erwachsensein, und beschreibt anhand vieler Bücher und Geschichten ihren Weg zwischen Bücherregalen und Kochtöpfen. Wahrscheinlich ist die Autorin auch deshalb so dem Lesen verbunden, weil sie in ihren Eltern immer Förderer dieser Leidenschaft hatte, die sie in fast allen Lebenslagen mit dem passenden Buch versorgten. Die grundsolide Art und ihre nicht gestellte Begeisterung für fast alles, worüber sie schreibt, hat mich total berührt. Ob es ihre Überforderung mit "Pippi Langstrumpf" war ("... ihr ganzes Leben war ein einziger Albtraum ohne jede Struktur, ein Zirkus!"), oder ihre Begeisterung für "Hexen Hexen", ihr Ärger über die neue "Nancy Drew" oder ihre Leidenschaft zu Jean Valjean aus "Die Elenden" - alles wird so authentisch und leidenschaftlich beschrieben, dass ich mich zu gerne mal mit Frau Nicoletti auf eine Streichwurstsemmel treffen würde. Viele ihrer erwähnten Bücher habe ich gelesen und hatte so einen Bezug, aber auch bei den Büchern und ihren Rezepten, die mir nichts sag(t)en, hatte ich nie das Gefühl, den Anschluss zu verlieren, im Gegenteil. Die leisen Anekdoten, die die Autorin beschreibt, ohne sich in seitenlangem Blablabla zu verzetteln machen Lust darauf, sich diese Bücher zu holen und zu lesen. Und die Rezepte? Die Schokocookies wurden bereits nachgebacken und genossen (auch hier musste ich mich danach zusammenrollen und ein Nickerechen machen); die anderen warten noch darauf nachgekocht zu werden. Doch auch wie bei einem guten Buch geht es auch hier Happen nach Happen. So kann man beides genießen. Lesen!!


  • Maja Lunde
    Die Geschichte der Bienen
    (Romane und Erzählungen)

    MaggyGray (Bewertung 7,00)

    Maja Lunde hat mit "Die Geschichte der Bienen" ein schönes Stück Literatur vorgelegt, auch wenn ich mit dem Hype, der um das Buch gemacht wurde und wird, nicht so ganz nachvollziehen kann. Aber wahrscheinlich ist soetwas irgendwann ein Selbstläufer.

    In drei verschiedenen Erzählsträngen beschreibt die Autorin Menschen, die direkt oder indirekt mit Bienen zu tun haben: in der nicht mehr ganz so fernen Zukunft bestäubt Tao in ihrer chinesischen Heimat zusammen mit hunderten anderen Arbeiterinnen die Blüten von Bäumen, um Früchte zu "produzieren". Bienen gibt es nicht mehr, und somit auch keine Pollenweitergabe. Im England mitte des 19. Jahrhunderts pirscht sich der Händler William an die Konstruktion eines neuen Bienenstocks heran und in den USA der Jetzt-Zeit sieht sich der Imker George von einer Gefahr bedroht, die ihn, seine Bienen, aber auch seinen Sohn hart treffen könnte.

    Alle drei Stränge werden abwechselnd erzählt, wobei es am Anfang ein bisschen mühsam ist, in die Geschichte hinein zu kommen. Gerade die Erlebnisse von Tao sind stellenweise sehr futuristisch und kühl. Das mag an der Atmosphäre liegen, mich hat es aber als Leser ein bisschen unbehaglich zurückgelassen. Auch ihre Ambitionen, mit denen sie in die Großstadt fährt, und was sie dort erlebt, war ein bisschen unrealistisch. Ganz anders die beiden anderen Stränge, die zwar sprachlich ebenfalls auf einem sehr simplen Niveau waren, aber irgendwie näher an der Realität waren, sodass ich mich damit besser identifizieren konnte.

    Teilweise hatte ich den Eindruck, die Autorin verheddert sich ein bisschen in ihren Fäden, bevor sie sie am Schluss dann aber doch recht gut miteinander verwebt. Die Charaktere bleiben durch die Bank etwas blass; vielleicht wäre die Konzentration auf ein paar wenige besser gewesen, aber auch das tut dem Lesevergnügen keinen Abbruch. Der Schreibstil ist nicht allzu anspruchsvoll, was aber nicht heißt, dass die Übersetzung schlecht wäre.

    Insgesamt also ein netter Schmöker, dem man die eine oder andere Länge verzeiht.


  • Rex Stout
    Es klingelte an der Tür
    (Krimis und Thriller)

    MaggyGray (Bewertung 5,00)

    Mein erster Rex Stout, obwohl ich noch irgendwo einen älteren Fall von ihm Rumliegen habe ("Das Plagiat").

    Auf die Neuauflage war ich sehr gespannt, und auf das Thema sowieso ("Kampf gegen das übermächtige FBI"). Die tatsächliche Geschichte hat mich dann aber doch etwas ernüchtert, und das lag vor allem am Hauptprotagonist (nämlich Nero Wolfe).

    Dass es bei einem detektivischen Zweiergespann immer der Laufbursche ist, der erzählt, um den großen Denker in seiner Grandiösität darzustellen, reisst mich mittlerweile nicht mehr vom Hocker, wenn denn der große Denker ein solcher ist, und die Geschichte am köcheln hält. Das ist bei Nero Wolfe nicht der Fall. Er besitzt zwar einen scharfen Verstand, aber seine Aktionen bestehen einzig und allein darin zu essen und seine Blumen zu gießen. Sein Wesen bzw. Verhalten ist arrogant, hochnäsig, bis hin zu weinerlich-zickig, wenn es darum geht, sich körperlich zu betätigen. Was Wolfe ohnehin nicht - oder nur extrem eingeschränkt - tut. Die komplette Laufarbeit, Recherche, Telefonate etc. wird von seinem Untergebenen Archie Goodwin erledigt, der sich die Sohlen durchläuft, sich prügelt, kombiniert usw. usf., anschließend alles seinem Boss berichtet, woraufhin dieser die losen Fäden verknüpft.

    "Es klingelte an der Tür" war Stouts erfolgreichster Roman um Nero Wolfe, in dem der Autor seine Abneigung gegenüber staatlicher Macht und Kontrolle in einen Fall einfließen lässt, in der es Goodwin gelingt, das FBI auszutricksen, sodass ganz zum Schluss sogar Hoover höchstselbst an der Tür klingelt (die ihm aber natürlich nicht geöffnet wird). Das Ganze wirkte auf mich recht lächerlich. Zwar sind die Verknüpfungen und Pläne gut durchdacht und in sich schlüssig (man muss aber ziemlich aufmerksam lesen!), aber dass sich eine mächtige Organisation wie das FBI von zwei kleinen Fischchen wie Wolfe und Goodwin so vorführen lässt, wie in diesem Fall, ist doch SEHR hanebüchen. Nicht, dass es unmöglich wäre - aber dann braucht es schon ein bisserl mehr, als zwei konfiszierte Dienstausweise.

    Was das Ganze rausreißt, ist die wirklich tolle Neuübersetzung. Sowohl der Schreibstil, als auch die Dialoge haben mich wirklich glücklich gemacht.

    Deshalb: obwohl der Hauptdetektiv entbehrlich wäre - zumindest in diesem Fall - lohnt sich das Lesen!


  • Tanja Mairhofer
    Schluss mit Muss
    (Romane und Erzählungen)

    MaggyGray (Bewertung 5,00)

    Es gibt viele Ratgeber. Es gibt aber auch nicht wenige Anti-Ratgeber. In jeder Frauenzeitschrift findet man Artikel, die einem sagen, dass man toll ist, so wie man ist. Dass man sich nicht verbiegen soll. Dass es okay ist, mal faul zu sein. Oder abwesend. Oder nicht im Mainstream.

    All das sagt Frau Mairhofer in ihrem Buch auch. In vielen kurzen Kapiteln pickt sie sich eine Episode - in der Regel aus ihrem Leben - heraus, die in einer bestimmten Norm ablaufen sollte: Liebesleben, Fitness, Sauberkeit, Beziehungsalltag, Kindererziehung, Aussehen, Freundschaften, innere Mitte, Beruf, Erfolg etc. pp. In einer sehr launigen, aber auch erfrischend überraschend humorvollen Art und Weise werden solche Allgemeinplätze abgehandelt und enttrhont. Bei sehr vielen Sätzen musste ich lachen, vor allem, wenn es um bayerisches / österreichisches Gschmaatz geht; auch kommt Frau Mairhofer sehr sympathisch rüber, wenn sie ihre Unzulänglichkeiten und ihr inneres Faultier auf die Schippe nimmt. Oft war ich auch mit ihr einer Meinung, wenn sie sich über Helikoptermütter auslässt, über die ständige Erwartungshaltung vor allem Frauen gegenüber, oder die lästigen Erklärbären, die mich ebenfalls regelmäßig auf die Palme jagen.

    Nur: der Autorin mag es sehr leicht fallen, das etwas verpeilte Chaostütchen zu geben und sich Erwartungen gegenüber mehr oder weniger zu sperren - sie kann es sich schlicht und ergreifend leisten. Sie muss sich im Beruf nicht mehr beweisen, denn sie ist bereits erfolgreich. Sie muss sich auf der Suche nach Mr. Right nicht mehr verbiegen, sie hat ihn bereits. Sie ist eine hübsche Frau, sie hat ein Kind, sie hat ein Eigenheim am Münchner Stadtrand, sie ist Yoga-Lehrerin. Das darf sie auch alles sein, und vieles davon ist ihr nicht einfach so in den Schoß gefallen - nur macht dies ihr Buch bzw. ihr Anliegen nicht glaubwürdig. Wenn mir eine Schönheit sagt, "Innere Werte sind wichtiger als Äusserlichkeiten!", oder ein Millionär "Geld macht nicht glücklich!", dann komme ich mir ein bisschen veräppelt vor.

    So bleibt alles in allem ein sehr amüsantes Buch übrig, das sich sehr angenehm lesen lässt, insgesamt aber nicht hängen bleibt.


  • Bruno Blum
    Der weiteste Weg
    (Romane und Erzählungen)

    MaggyGray (Bewertung 5,00)

    Es gibt zur Zeit sehr viele Bücher über Menschen, die mehr oder weniger ihre Zelte komplett abbrechen, ihre Siebensachen packen und auf die Reise gehen. Für mich wäre so etwas nicht vorstellbar, alle Sicherheiten, die man hat, von heute auf morgen, aufzugeben, mich ins Auto zu setzen und loszufahren. Genau das haben aber Bruno Blum und seine Partnerin Yvonne getan. Mit einem umgebauten VW-Bus haben sie innerhalb von zweieinhalb Jahren eine Weltreise gemacht. Von der Schweiz über Russland, in die Mongolische Steppe, Australien, Asien (mit Japan) und danach wieder über Russland zurück in die Schweiz. Blum beschreibt sehr flüssig ihre Erlebnisse, die Gepflogenheiten der einzelnen Länder, die Schwierigkeiten bei der Ein- und Ausreise, die Probleme der Korruption und der Sprachbarrieren. Nichtsdestotrotz genießen beide ihr Abenteuer und saugen ihre Eindrücke und Erlebnisse auf wie ein Schwamm. Mit der Zeit hat man als Leser das Gefühl, dass sich viele Dinge wiederholen, etwa die Einreiseformalitäten, die sich in die Länge ziehen, oder die Probleme, die ihr VW- Bus nach dieser langen Reise immer mal wieder macht. Auch gerät der Text mitunter leicht in einen reinen Reisebericht, deshalb kommt für mich die Tiefe stellenweise arg zu kurz. Das ist aber auch keine allzugroße Überraschung, denn eine Reise, die über zwei Jahre dauert, in einem relativ dünnen Buch zu beschreiben, ist eine Herausforderung. Auch Tipps und Tricks halten sich in Grenzen. So bleibt neben wirklich herrlichen Fotos und einer sehr straffen Zusammenfassung dieser Reise nur die Unterhaltung übrig. Das ist nicht schlecht und durchaus lesenswert, aber für ausführlichere Erklärungen für begeisterte Nachahmer reicht es leider nicht.


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