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Die 10 beliebtesten Bücher der Community

  1. Sophie Kinsella: Kein Kuss unter dieser Nummer Bewertung 9,20
  2. Ken Follett: Die Säulen der Erde Bewertung 9,00
  3. Stieg Larsson: Verblendung Bewertung 8,92
  4. Suzanne Collins: Die Tribute von Panem. Gefährliche Liebe Bewertung 8,83
  5. Suzanne Collins: Die Tribute von Panem 1. Tödliche Spiele Bewertung 8,63
  6. Andreas Eschbach: Das Jesus-Video Bewertung 8,57
  7. Stieg Larsson: Verdammnis Bewertung 8,50
  8. Luca Di Fulvio: Der Junge, der Träume schenkte Bewertung 8,50
  9. Dan Brown: Illuminati Bewertung 8,44
  10. Adena Halpern: Die zehn besten Tage meines Lebens Bewertung 8,40

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Die letzten 5 Rezensionen

  • Helen Callaghan
    Dear Amy
    (Krimis und Thriller)

    Landbiene
    Eigene Inhaltsangabe: Margot Lewis ist Mitte 30, getrennt lebend, Lehrerin und nebenberuflich beantwortet sie Leserbriefe aus dem Kummerkasten einer Zeitung als "Dear Amy".. Eines Tages verschwindet die 15 jährige Katie, die auch ihre Schülerin war. Kurz darauf erreichen sie Briefe von einem seit 17 Jahren verschwundenen Mädchens namens Bethan Avery...Gibt es etwa eine Verbindung zwischen dem Verschwinden von Katie und den geheimnisvollen Briefen die Margot erhält? Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin Helen Callaghan lässt sich gut und flüssig lesen. Es gibt zwei verschiedene Erzählstränge im Buch. Einmal wird aus der Ich-Perspektive von Margot berichtet und zweitens aus Sicht der entführten Katie. Solche Perspektivwechsel finde ich persönlich sehr gelungen um die Spannung aufrecht zu erhalten. Leider überwiegt der Erzählstrang von Margot um einiges. Das Verhältnis würde ich 90 zu 10 einschätzen. Ich hätte lieber mehr von Katie gelesen, weil ich es spannender fand. Die Kapitel haben ansonsten eine angenehme Leselänge und sind nummeriert. Allgemeine Meinung: Die Hauptprotagonistin Margot Lewis ist ein überaus sympathischer und vor allem authentischer Charakter. Ich habe sie durch ihre Art richtig ins Herz geschlossen und konnte ihre Emotionen sehr gut nachvollziehen. Auch die Nebencharaktere waren gut ausgearbeitet und blieben nicht farblos. Die Geschichte an sich war spannend und hatte einiges an Potential, jedoch hat es mir an Spannung an vielen Ecken auch einfach gefehlt. Hier und da wurde es auch mal richtig langweilig. Es passiert einfach nicht viel. Die Kapitel aus Katies Sicht hingegen waren wesentlich spannungsgeladener, aber leider meist viel, viel zu kurz und nicht detailliert. Das Verhältnis der beiden Erzählstränge hat einfach nicht gepasst. Das Ende bzw. die Auflösung war überraschend und hätte ich so nicht mit gerechnet. Weiterhin hätte ich gern mehr zum Täter erfahren. Seine Beweggründe bzw. sein Motiv usw. Auch was er genau mit den entführten Mädchen gemacht hat, kam nicht so ganz zum Vorschein. Das wurde leider nicht wirklich aufgeklärt. Im Großen und Ganzen war das Ende einfach zu abrupt, schwammig und unbefriedigend. 3,5 Sterne

  • Johannes Groschupf
    Lost Boy
    (Kinder- und Jugendbücher)

    Xirxe (Bewertung 8,00)
    Ein junger Mann wacht im Hamburger Hauptbahnhof auf ohne jede Erinnerung daran, wie er dorthin kam, was zuvor passierte und vor allem: wer er ist. Ziellos zieht er in der Gegend umher und landet schließlich am Fischmarkt, wo ihn ein Händler unterstützt. Dort lernt er auch Jule kennen, die ihm helfen will, seine Vergangenheit wieder zu finden. Als erkennbar wird, dass er aus Berlin kommt, machen sich beide auf den Weg. Soweit hört sich die Geschichte wie so viele an, die Amnesie zum Thema haben. Doch hier ist der eigentliche Schwerpunkt wesentlich ungewöhnlicher: Der junge Mann (Lennart, wie sich herausstellt) hat ein begnadetes Gehör für Klänge und Geräusche, das er in der Technoszene kreativ einsetzen konnte. Man taucht mit Lennart ab in den Untergrund, wobei es sich häufig um Lost Places handelt, die Johannes Groschupf sehr detailliert und bildhaft beschreibt. Verfallene Industriegelände, nicht mehr existente Möbelhäuser, aufgegebene U-Bahnhöfe - Berlin scheint voll damit zu sein. Doch das Erzähltalent Groschupfs beschränkt sich nicht auf Örtlichkeiten: Lennarts Hören und das Empfinden von Klängen wird so überzeugend dargestellt, dass ich Manches fast mit ihm fühlen konnte. Auf jeden Fall wurde seit dem Lesen dieses Buches mein Hören bewusster. Man lauscht mit ihm den Geräuschen der Stadt Berlin, unterschiedlichen Stilen von Techno und muss zuguterletzt erfahren, dass Musik auch gefährlich sein kann. Keine Frage, alles was mit Schall zu tun hat, wurde hier wirklich gut in Schriftform umgesetzt. So ist es nicht nur spannend, sondern man lernt zudem eine ganze Menge dazu. Ein bisschen muss ich dennoch meckern ;-) Manche Handlungsabläufe fand ich nicht so überzeugend beziehungsweise verständlich. Beispielsweise das Treffen mit Jule, die Haltung der Eltern von Lennart, überhaupt Lennart als Person blieben mir stellenweise rätselhaft. Nichtsdestotrotz: Alles in allem ist es ein spannender Jugendthriller, der darüberhinaus einiges an Wissen vermittelt und durchaus auch für Erwachsene geeignet ist.

  • Joost Zwagerman
    Duell
    (Romane und Erzählungen)

    Xirxe (Bewertung 8,00)
    Ein 30 Millionen Euro teures Kunstwerk verschwindet, entwendet von einer jungen Künstlerin, die es für ein eigenes Projekt zeitweilig nutzen möchte. Direktor Jelmer Verhooff kommt ihr jedoch auf die Schliche und macht sich gemeinsam mit einem seiner Restauratoren auf, um das Werk wieder zurückzuholen. Alles scheint zu gelingen, doch dann... Es ist eine Novelle, gerade mal 142 Seiten lang (und sechs Seiten Nachwort), die einen herrlichen Einblick bietet in den Kunstbeschrieb. Neben der eigentlichen Handlung gibt es immer wieder längere Abschnitte, in denen die Art und Weise was Kunst heutzutage bedeutet, angesprochen wird. Das klingt jetzt vermutlich sehr trocken, ist es aber überhaupt nicht. Joost Zwagerman verfügt über das Talent, bekannte Sachverhalte in neuer und amüsanter Weise darzustellen. Zum Beispiel: "..., dass seine Frau ihrer Ehe den Sprengstoffgürtel umgeschnallt hatte." Oder "Viele junge Künstler sind Installateure, die installierende Installationen installieren." Er blickt nicht herab auf die Szene, sondern stellt bestehende Verhältnisse auf seine teils satirische, teils humorvolle Weise dar, sodass sich die ganze Geschichte mit einem beständigen Grinsen im Gesicht lesen lässt. Und ich kam nicht umhin, mich beim weiteren Lesen zu fragen, was Kunst denn eigentlich überhaupt ist (Kommt es nicht von können?). Ich habe die Lektüre dieses kleinen Büchleins eines mir bis jetzt völlig unbekannten Autors wirklich genossen, sodass ich mir auch weitere Werke von ihm anschauen werde. Leider hat Joost Zwagerman, der in den Niederlanden sehr bekannt und erfolgreich war, vor etwas mehr als zwei Jahren seinem Leben ein Ende gesetzt.

  • Norbert Scheuer
    Die Sprache der Vögel
    (Romane und Erzählungen)

    Xirxe (Bewertung 8,00)
    2003 geht Paul als Sanitäter der Bundeswehr nach Afghanistan. Nicht aus Überzeugung, sondern um dem zu entfliehen, was er verschuldet hat: Einen Autounfall, bei dem sein Freund Jan so schwer verletzt wurde, dass er seitdem körperlich und geistig behindert ist. Im Feldlager hält er in eher kurzen Tagebucheinträgen fest, was ihn bewegt und wie er den Tag verbringt. Neben seiner eigentlichen Arbeit ist es die Beobachtung von Vögeln, wie es auch schon ein Urahn von Paul mehr als 200 Jahre zuvor getan hat, der ebenfalls unter anderem in Afghanistan war. Paul versucht zu vergessen und konzentriert sich auf die kleinsten Details, die er notiert und in aquarellartigen Bildern festhält. Durch die verschiedenen Ebenen, die von Pauls Freundin Theresa, seinem Vater, seiner früheren Lehrerin und seinem Urahn handeln, erfährt man nach und nach die Geschichte von Paul, die immer mehr von Verlust und Tod geprägt ist. Dennoch ist es kein deprimierendes Buch, eher melancholisch und stellenweise einfach schön, gerade wenn es um die detaillierten Vogelbeschreibungen geht. Obwohl auch Angriffe, Verletzte und Tote nicht ausgespart werden, wirkte Afghanistan weniger wie ein Kriegsschauplatz auf mich, sondern eher eine fast schon märchenhafte Oase. Nicht dass hier etwas verklärt wird, ganz im Gegenteil. Die Schrecken dieses Aufenthaltes sind deutlich vorstellbar und man kann gut nachvollziehen, wie Manche den Druck nicht mehr aushalten und durchdrehen. Trotzdem gelingt es Norbert Scheuer, diesem Land mit seiner großen Vogelvielfalt einen besonderen Reiz zu verleihen, den ich nicht so schnell vergessen werde. Ein schönes Buch in ruhigen Worten, wozu auch die anmutigen Vogelzeichnungen beitragen. Auch der feste Umschlag sollte erwähnt werden, der ebenfalls mit diesen Zeichnungen geschmückt ist. Dennoch muss ich zwei Dinge bemängeln: Mich störten die vielen Ebenen, eine oder zwei weniger hätte ich nicht vermisst, im Gegenteil. Und müssen die Abschnitte immer auf einer neuen Seite beginnen? Man wäre mit gut 50 Seiten weniger ausgekommen, doch hätte man dafür vielleicht keine zwanzig Euro verlangen können.

  • Heinz Strunk
    Der goldene Handschuh
    (Romane und Erzählungen)

    Xirxe (Bewertung 9,00)
    Wie tief Menschen sinken können, macht man sich meist kaum klar. Ab und zu sieht man solche geschlagenen Existenzen auf der Straße, gelegentlich kreist eine Gruselmeldung durch die Medien, wenn Verwahrloste aus ihren Wohnungen geholt und in eine Klinik gebracht werden. Man schaudert sich dann wohlig beim Anblick dieser häßlichen, teils abstoßenden Gestalten und ist glücklich über das eigene Leben. Doch was in diesen Menschen vorgeht, wie sie leben und fühlen, bleibt unbekannt, denn wer will schon zu solchen Personen in Beziehung treten? Heinz Strunk hat es gewagt und das Soziotop der Gaststätte Zum goldenen Handschuh Mitte der Siebziger detailliert beschrieben. Hier finden sich die, die vom Alkohol bereits so zerstört sind, dass ein normales Leben unerreichbar ist. Kriegsveteranen, Verlassene, Behinderte - aber auch Mancher aus der scheinbar so gut situierten Gesellschaft, wo Vieles nur Schall und Rauch ist. Allen gemeinsam ist, dass sie saufen um zu vergessen, um sich besser zu fühlen. Im Mittelpunkt der Geschichte steht Fritz Honka, ein erbarmungswürdiger Mensch, der zeit seines Lebens fast nur grausam misshandelt und verstümmelt wurde. Wenn er nicht arbeitet, säuft er bis knapp zur Bewusstlosigkeit im goldenen Handschuh, sodass es ihm noch gelingt, gelegentlich ein weibliches Wesen abzuschleppen, das noch weiter unten in der gesellschaftlichen Skala steht (ja, das geht.) Daneben steht die Beschreibung einer alteingesessenen, ehrwürdigen Reedersfamilie, deren Glanz jedoch lange zurückliegt. Mittlerweile herrscht nur noch Gleichgültigkeit und Heuchelei und selbst der materielle Reichtum ist nur noch ein Trugbild. Der Senior ist zerfressen von Hass und Wut, sein Sohn, in einer gleichgültigen Ehe gefangen, verwaltet in der familieneigenen Reederei nur noch den Mangel und gibt sich im goldenen Handschuh regelmäßig dem Suff hin. Und sein Schwager, ein erfolgreicher lediger Rechtsanwalt, ist ein ebensolcher Alkoholiker wie Fritz Honka, von dem ihn lediglich unterscheidet, dass er ein schöneres Zuhaus und mehr Geld hat und damit besseren Alkohol und schönere Frauen bekommt. Kein sehr symphatisches Personal, das man in dieser Geschichte vorfindet. Und doch gelingt es Heinz Strunk, Mitgefühl für Fritz und die anderen Stammgäste im goldenen Handschuh zu wecken.

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